Vorwort der ersten Ausgabe

Wozu eigentlich Widerrede? – So schlimm sind die Dinge doch nun auch wieder nicht und überhaupt, niemand mag ewige Nörgler!
Du hältst die erste Ausgabe der widerrede in den Händen, entweder weil du dich dafür interessierst oder weil sonst gerade nichts zum lesen herumlag. widerrede, eine Zeitschrift, die aufzeigen will, dass zu lange geschwiegen, hingeschaut und akzeptiert wurde, was schon lange nicht mehr ertragbar ist. Es ist an der Zeit Kontra zu geben, zu zeigen, dass so vieles schief läuft, dass das, was uns als Alltag verkauft wird, weder bei uns noch sonstwo hinzunehmen ist, dass die Zeit schon lange reif ist, die eigene Stimme zu erheben.
Obschon die einzelnen AutorInnen aus dem Umfeld von akzo (antikapitalistisches kollektiv zürcher oberland) kommen, versteht sich dieses Projekt als offen für alle, welche etwas zu sagen haben, das Ganze nicht mehr hinnehmen wolln. Alle Themen und Personen sollen hier Platz finden. Wir sehen uns nicht einem bestimmten Thema verschrieben, sondern bemühen uns um eine Vielfalt von unterschiedlichen Artikeln und sind so auf weitere interessierte Leute angewiesen, welche sich in irgendeiner Weise beteiligen wollen.
Unser Ziel ist dabei keineswegs mit der widerrede Geld zu machen, sondern einen Teil an Gegeninformationen zu liefern, Themen unter anderen Gesichtspunkten zu betrachten, oder einfach mal das hinzuschreiben, was uns tagtäglich auf den Wecker geht in dieser Welt. Daher verlangen wir für die Zeitschrift auch kein Geld, sondern freuen uns über jede solidarische Spende.
Für Kommentare, Anregungen, Texte oder wenn du dich in irgendeiner From beteiligen willst, schreib uns an NOSPAMwiderrede@gmx.ch

widerrede-Schreibkollektiv